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ForschungVier Wissenschaftler der Goethe-Universität waren in der ersten Ausschreibung des European Research Council (ERC) erfolgreichForschungsspitzen in Europa – vier Wissenschaftler der Goethe-Universität waren in der ersten Ausschreibung des European Research Council (ERC) zu den Starting und Advanced Grants erfolgreich: Magnus Rüping, Kira Kosnick, Roman Inderst und jüngst Stefanie Dimmeler. Magnus Rueping, Degussa-Stiftungsprofessor für organische Synthetik an der Goethe-Universität, ist einer von 19 Kandidaten in Deutschland, deren Antrag im Bereich »Physical Sciences and Engineering« von Scientific Council des ERC zur Förderung vorgeschlagen wurde. 529 Bewerbungen waren eingegangen. Kira Kosnick, Juniorprofessorin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, ist vom European Research Council (ERC) für einen »Starting Independent Researcher Grant» im Bereich »Social Sciences and Humanities« ausgewählt worden. Mit fast 1,3 Millionen Euro wird ihr Projekt, das neue Formen von kulturellen Praxen und Sozialformationen in ethnischen Clubkulturen untersucht, in den nächsten vier Jahren gefördert. Der Frankfurter Wirtschaftswissenschaftler Roman Inderst, Inhaber der Professur für Finanzen und Ökonomie am Institute for Monetary and Financial Stability der Goethe-Universität, ist für einen der begehrten Advanced Investigator Grants vom European Research Council (ERC) ausgewählt worden. Mit den rund 1,3 Millionen Euro an Fördermittel will Roman Inderst einen Kompetenzschwerpunkt »Retail Finance« am House of Finance aufbauen. Jüngst war mit Stefanie Dimmeler, Direktorin des Instituts für Stammzelldifferenzierung, in den Lebenswissenschaften, die vierte im Bunde aus Frankfurt erfolgreich. Das Projekt beschäftigt sich mit der Bedeutung von microRNAs (kleine nicht-kodierende RNAs) für die Gefäßneubildung und Alterung. Insgesamt erhalten sieben Grundlagenforscher aus Hessen Mittel vom ERC. Insgesamt 24 Wissenschaftler in Deutschland konnten sich in diesem hochkompetitiven Verfahren durchsetzen. ForschungslandschaftDie Goethe-Universität ist eine der größten deutschen Universitäten. Ungefähr 2.500 Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen lehren und forschen in 16 Fachbereichen. Zu den Forschungsschwerpunkten der Universität zählen unter anderem folgende Bereiche: Recht, Finanzen, Geld und Währung; "Life Sciences" (besonders im Bereich der Membranproteine, der RNA-Forschung und der Biomolekularen Resonanzspektroskopie); Arzneimittelforschung; Neurowissenschaften; Schwerionenphysik und interdisziplinäre Afrikaforschung. Die Forschung in den Geisteswissenschaften belegte in einem Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen sehr guten zweiten Platz. Das im Aufbau befindliche Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) widmet sich der Grundlagenforschung im Bereich der theoretischen Naturwissenschaften. Die Forschungsaktiviäten in den Bereichen Recht, Finanzen, Geld und Währung sollen in den nächsten Jahren im "House of Finance" gebündelt werden.
geändert am 24. Oktober 2008 E-Mail: Webmasterpresse@uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe
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Druckversion: 24. Oktober 2008, 09:53
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